Grundregeln
beim Story-Telling
Ein guter Geschichtenerzähler wird man nur durch ständige Übung.
Man sollte nur die Geschichten auswählen, die man selbst auch mag.
Eine Veränderung eines Textes, der einem in Teilbereichen nicht gefällt,
ist durchaus legitim.
Die Sprache kann vereinfacht oder die Rollenbilder können korrigiert
werden.
Das Vorlesen oder gar freie Erzählen bedarf der Vorbereitung, damit
der Inhalt korrekt bzw.
ausdrucksstark wiedergegeben werden kann.
Wichtig ist, dass beim Story-telling mit Hilfe von Ritualen (Sitzkreis,
akustisches Signal) eine
Atmosphäre geschaffen wird, die die Kinder auf die Geschichte einstimmt
und Neugier weckt.
Somit kann auch die Spannung besser gehalten werden.
Klare und packende Anfangssätze sollen die Zuhörer in die Geschichte
hineinziehen. Auch ein
klarer Schlusssatz ist wichtig.
Das Vorlesen oder gar freie Erzählen bedarf einer gewissen Vorbereitung,
damit der Inhalt korrekt
bzw. ausdrucksstark wiedergegeben werden kann. Insbesondere während
des fremdsprachlichen
Erzählens muss die Lehrkraft abschätzen, wie die Kinder
den Text verstehen.
Ggf. muss die Erzählweise darauf abgestimmt werden, indem vielleicht
ein wenig langsamer erzählt
oder Begriffe noch einmal in eigenen Worten erklärt bzw. wiederholt
werden. Ist die Geschichte
bereits bekannt, können die Schüler sie mit Worten, Gesten oder
Geräuschen begleiten
(Total Physical Response)
Immens wichtig sind neben einer ausdrucksstarken Stimme auch die Mimik
und Gestik des Erzählers.
Vorlesen oder freies Erzählen?
Diese Entscheidung muss jeder Lehrer nach seinem Sprachvermögen
treffen.
Weitere
Hilfen zur Methode des story-tellings finden Sie auf dem
Bildungsserver
Niedersachsen |